Cloud ist nicht gleich Cloud – wie Sie sicher Ihre Daten extern speichern

Die Cloud ist eine dieser Technologien, die sich eher unbemerkt zum Standard für Konsument*innen und Unternehmen entwickelt haben.

Was ist eine Cloud?

Eingebürgert hat sich der Begriff „Cloud“ bereits in den 50er Jahren – also lange vor der Cloud, wie wir sie heute kennen. „Etwas in der Cloud speichern“ bedeutet heute, es online auf einem externen Server abzuspeichern. Vorausgesetzt, man verfügt eine funktionierende Internetverbindung, ist der wohl größte Vorteil, dass man jederzeit von jedem Gerät an jedem Ort auf die gespeicherten Daten zugreifen kann. Wesentlich angetrieben wurde die Cloud durch die zunehmende Verbreitung des Smartphones. Im Gegensatz zu PCs und Servern, die auch lokal bleiben konnten, musste man eine Lösung finden, die Daten, Kontakte und Dateien der mobilen Geräte an einem anderen Ort zu speichern. Eine komplette Cloud-Infrastruktur können auch die wenigsten Unternehmen selbst entwickeln,  betreiben und absichern.

Inzwischen ist es für uns alle normal, Daten in Diensten wie Microsoft OneDrive, Google Drive oder Dropbox abzuspeichern.

Die Cloud für Unternehmen – Vor- und Nachteile

Laut Statista gaben im Jahr 2016 bereits 65% der befragten Unternehmen an, mit Cloud-Diensten zu arbeiten, Tendenz steigend. Und das aus guten Gründen: Die Cloud bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Unternehmen weiterzuentwickeln. Zum einen minimieren Sie durch die Auslagerung von Daten, Anwendungen und IT-Systemen in sichere Rechenzentren nicht nur das Risiko eines Datenverlusts, sondern sparen zum anderen auch monetäre und zeitliche Ressourcen. Des Weiteren ermöglichen Cloud-Dienste Ihren Mitarbeiter*innen eine geräteübergreifende, standortunabhängige Zusammenarbeit. In dem Fall, dass nicht jede(r) Mitarbeiter*in Zugriff auf alle Dateien bekommen soll, können Sie (je nach Anbieter) in flexibel verwalten, wer Zugriff auf welchen Ordner oder welche Datei haben soll.

Das Hauptargument gegen Cloud-Dienste ist für die Befragten der Zweifel an der Datensicherheit. Gerade bei US-Anbietern – Hier liegen die Daten in Amerika und werden daher nach amerikanischem Datenschutzrecht behandelt. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber man kann dieses verringern, indem man sich an größere, vertraute Anbieter hält. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich für einen der etablierten deutschen Anbieter. Auf diese Weise werden die eigenen Daten garantiert nur in Deutschland und unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien gespeichert.

Was auf den ersten Blick als Nachteil erscheint, kann sich aber auch als Vorteil herausstellen: Externe Anbieter sind auf Business Kunden und Cloud Computing spezialisiert. Daher können sie meist eher für die Sicherheit Ihrer Daten garantieren, als Sie es unternehmensintern könnten. Weil die Anbieter Ihnen gegenüber verantwortlich sind, sind sie häufig auch haftbar.

Welcher Cloud-Dienst passt zu meinem Unternehmen?

Um bei der Business Cloud, die richtige Wahl für Ihr Unternehmen zu treffen, haben wir für Sie eine kleine Checkliste zusammengestellt:

  • Sicherheit der Daten
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Voller Überblick über Zugriffe und Aufenthaltszeiten, Herunterladen oder Löschen von Dokumenten
  • Regelung zur Kündigung und Verbleib der Daten
  • Klar abgegrenzte und vergebene Zugangsberechtigungen

Sie möchten sich gerne mal eine Meinung einholen, wie die Digitalisierung Ihr Unternehmen voranbringen kann? Dann melden Sie sich einfach bei uns!

 

 

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