Warum nachhaltige Ernährung für die Zukunft unseres Planeten immer wichtiger wird

Der Klimawandel und seine Folgen

Der Kli­ma­wan­del – die wohl größ­te Zer­reiß­pro­be für unse­ren Pla­ne­ten und uns Men­schen. Eine Gefahr, die schon längst nicht mehr ein­fach nur zu belä­cheln ist.
Die Aus­wir­kun­gen sind deut­lich prä­sent: Nicht nur das Schmel­zen der Pol­kap­pen oder das Stei­gen des Mee­res­spie­gels – auch in dem klei­nen Ört­chen neben­an kön­nen wir das Deba­kel der Kli­ma­ka­ta­stro­phe live mit­er­le­ben. Extre­me Wet­ter­ereig­nis­se gehö­ren schon regel­recht zur Tages­ord­nung – Dür­ren und Hit­ze­wel­len pla­gen Deutsch­land schon seit Län­ge­rem, und auch Hoch­was­ser zählt zu den Fol­gen der Ver­nach­läs­si­gung des Klimaschutzes.

Nachhaltige Ernährung – eine Maßnahme des Klimaschutzes

Aber was hat unser per­sön­li­ches Ess­ver­hal­ten mit der Umwelt zu tun?
Zwei Kom­po­nen­ten, die zunächst so fern von­ein­an­der schei­nen, doch auf genaue­rem Blick eine enge Ver­bin­dung haben.
Der Kli­ma­wan­del hängt in direk­ter Wei­se mit dem Aus­stoß von CO2 zusam­men. Koh­len­stoff­di­oxid ist von Natur aus in der Atmo­sphä­re zu fin­den, jedoch wird es durch den Men­schen immer mehr. Das zusätz­li­che CO2 kann von den natür­li­chen Koh­len­stoff­sen­ken nicht gänz­lich gebun­den oder umge­wan­delt wer­den, wodurch die Erd­er­wär­mung nega­tiv ver­stärkt wird.

Rund 25 % die­ser Emis­sio­nen von kli­ma­schäd­li­chen Gasen in Euro­pa sind der Lebens­mit­tel­er­zeu­gung zuzu­schrei­ben, ein­ge­schlos­sen die Ver­ar­bei­tung, Ver­pa­ckung, der Lebens­mit­tel­trans­port, die Lage­rung und die Zube­rei­tung, bei der fos­si­le Roh­stof­fe genutzt wer­den, die das Ent­ste­hen der kli­ma­wirk­sa­men Gase begüns­ti­gen. Eine kli­ma­freund­li­che Lebens­mit­tel­aus­wahl, wie die einer nach­hal­ti­gen Ernäh­rungs­wei­se, bewirkt eine Ein­spa­rung von bis zu 50 % der Emissionen.

Unter nach­hal­ti­ger Ernäh­rung ver­steht man einen Ernäh­rungs­stil, des­sen gesund­heit­li­chen, sozia­len, öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen mög­lichst posi­tiv sind. Sol­che Ernäh­rungs­wei­sen haben nur gerin­ge Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt und leis­ten einen eher grö­ße­ren Bei­trag zur Lebens­mit­tel- und Ernährungssicherung.

Nachhaltig ernähren – so funktioniert‘s

  1. Die eige­ne gewohn­te Ernäh­rung über­prü­fen: wel­che Öko­bi­lanz haben die von mir gekauf­ten Lebensmittel?
  2. Regio­nal ein­kau­fen: man setzt ein Zei­chen für kur­ze Trans­port­we­ge – für den eige­nen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck wird CO2 eingespart
  3. Sai­so­nal essen: die ganz­jäh­ri­ge Ver­füg­bar­keit von Obst und Gemü­se wird gewähr­leis­tet durch Züch­tun­gen in Gewächs­häu­sern oder durch Impor­te aus weit ent­fern­ten Län­dern – die Umwelt wird somit enorm belastet
  4. Die Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung redu­zie­ren: durch Ver­schwen­dung von Lebens­mit­teln wer­den die kost­ba­ren Res­sour­cen, die bei der Her­stel­lung gebraucht wer­den, ver­geu­det. Apps wie Too­Good­To­Go hel­fen Lebens­mit­tel­un­ter­neh­mern sowie Kon­su­men­ten dabei, dies zu erreichen
  5. Ver­rin­ge­rung des Kon­sums von tie­ri­schen Pro­duk­ten: die Pro­duk­ti­on von Fleisch- und Milch­pro­duk­ten bean­sprucht grö­ße­re Flä­chen und erfor­dert viel Was­ser – Leis­tun­gen des Öko­sys­tems wer­den zer­stört und mehr CO2 wird produziert
  6. In der heu­ti­gen Zeit ist man stän­dig in Berüh­rung mit dem neu­en tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt – war­um nicht nut­zen: mitt­ler­wei­le gibt es vie­le Apps und Online-Ange­bo­te, die einem dabei hel­fen, sich nach­hal­tig zu ernäh­ren. So auch das Start­up Öko­fresh, wel­ches wir bei der Unter­neh­mens­kon­zep­ti­on und design-tech­ni­schen Fra­gen unterstützen.
    Durch den Bestell­dienst bei regio­na­len Höfen, die der öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft nach­ge­hen, unter­stützt man nicht nur local busi­nes­ses, son­dern setzt sich auch für kur­ze Trans­port­we­ge und weni­ger CO2-Aus­stoß bei der Lebens­mit­tel­er­zeu­gung ein. Außer­dem wird einem eine breit­ge­fä­cher­te Zusam­men­stel­lung von Tipps zur u.a. Res­te­ver­wer­tung und rich­ti­gen Lage­rung von Gemü­se und Obst gebo­ten, um die eige­ne Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung zu bremsen.

Mehr span­nen­de Infor­ma­tio­nen fin­dest du hier: www.oekofresh.de

Nachhaltige Food Trends und warum es sich lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen

Es wird immer mehr Trend, den eige­nen Kon­sum von tie­ri­schen Pro­duk­ten zu redu­zie­ren und auf pflan­zen­ba­sier­te Ernäh­rung, wie Milch- und Flei­sch­al­ter­na­ti­ven, umzu­stei­gen. 2020
wur­den in Deutsch­land schon 38,58 % mehr Flei­scher­satz­pro­duk­te pro­du­ziert als im Vor­jahr. Aber auch die Zahl der vegan leben­den Men­schen hat sich enorm ver­än­dert. Sie ist in der Zeit von 2008 bis 2020 von 80 000 auf unglaub­li­che 1 300 000 gestie­gen! Mit der zuneh­men­den Zahl von Vega­nern, Vege- und Fle­xi­ta­ri­ern wächst auch die Sen­si­bi­li­tät für nach­hal­ti­ge und kli­ma­freund­li­che Ernährung.
Und das lässt sich zei­gen, denn vega­ne und vege­ta­ri­sche Ernäh­rungs­for­men haben das größ­te Poten­zi­al, die Land­nut­zung und die damit inbe­grif­fe­nen Treib­haus­emis­sio­nen zu reduzieren.

Wofür das Ganze?

Unser schon genug geschwäch­ter Pla­net soll auf Dau­er gerecht bewirt­schaf­tet wer­den und für die heu­ti­ge Genera­ti­on ver­bes­ser­te Lebens­um­stän­de bie­ten, ohne dabei die zukünf­ti­gen zu gefährden.
Auch klei­ne Schrit­te sind wich­ti­ge Schrit­te, die uns immer näher zu einem grü­ne­ren Pla­ne­ten führen!

Wir setzen uns ein: für Startups, für die Region, für Innovation!

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